Willkommen beim ASV Maximiliansau!

DER WILLERSINN

Der Willersinn ist das Kleinod des ASV Maximiliansau. Der offizielle Namen dieses wunderbaren und natürlichen Gewässers ist eigentlich „Großer Goldgrundsee“, und sollte deswegen nicht mit diversen umliegenden Seen verwechselt werden, welche ebenfalls den Namen Willersinn tragen.

 

Der See befindet sich im Naturschutzgebiet „Goldgrund“, weshalb für dieses Gewässer gewisse Regeln und Bedingungen gelten, auf welche später noch etwas detaillierter eingegangen wird.

 

Der See besitzt eine Wasserfläche von etwas mehr als 30 Hektar und die maximale Wassertiefe ist ca. 20m, je nach Wasserstand. Dieser kann sich aufgrund der direkten Verbindung mit dem Rhein sehr schnell verändern, weshalb bei der Platzwahl eine gewisse Vorsicht geboten ist. Manche unwirklichen Stellen können bei Unwettern sehr schnell überflutet werden. Das Ufer fällt an manchen Stellen schon nach wenigen Metern steil ab, es sind aber auch zahlreiche Flachwasserstellen vorhanden, welche sich unter direkter Sonneneinstrahlung sehr schnell erwärmen und schon im Frühjahr produktiv sind.

 

Das Wasser ist mit Ausnahme während der Sommermonate und nach Regenfällen extrem klar, was auf die extrem gute Wasserqualität zurückzuführen ist. Diese wiederum ist darauf zurückzuführen, dass das Wasser von Millionen von Dreikant- und Handflächen großen Teichmuscheln gefiltert wird.

Bei anhaltender Trockenheit umsäumt den See ein sehr schöner Kies und Sandstrand, der es einem erlaubt, ausgiebige Wanderungen mit der Spinnrute zu unternehmen.

 

In der Wildheit des Gewässers liegt auch der Reiz für den Angler. Der Willersinn besitzt zahlreiche Untiefen, Hügel, Rinnen und Kanten, weshalb sich Bedingungen innerhalb von wenigen Jahren drastisch verändern, und selbst gewässerkundige und ortsansässige Angler immer vor Rätsel stellen  können. Erwischt man einen Tag mit perfekten Bedingungen, so sind Fänge möglich, von welchen man sein ganzes Anglerleben zehren und mit denen man wunderbar in der Kneipe und unter Angelkollegen angeben kann.

 

Der Willersinn ist beliebt bei Raubfischanglern und es existieren Fangfotos von Hechten in beeindruckender Größe. Im Gewässer wimmelt es von großen Welsen und deren Futterfischen, den großen Brassen. Im Willersinn gibt es nahezu alle Fische welche auch im Rhein vorkommen, wie Hecht, Schleie, Karpfen, Zander, Welse, Barsch, Karausche, Aal, Rapfen, Rotauge, Rotfeder, Güster und der Schwarzmeergrundel, einem zwar recht niedlich dreinschauenden, aber doch manchmal sehr  lästigen Fisch. Die Schwarzmeergrundel sollte unbedingt entnommen werden und sie scheint kulinarisch -darf man manchen Feinschmeckern Glauben schenken- nicht verachtenswert zu sein. Und zudem entfällt das lästige Entschuppen und Entgräten.

Aufgrund des klaren Wassers ist das Angeln im Willersinn nicht einfach. Die Fische können Montagen sehr gut erkennen und generell reagieren diese sehr empfindlich auf Geräusche und unbedachte Bewegungen am Ufer und im Wasser. Es handelt sich schließlich um ein nahezu unberührtes Stück Natur, in der es sehr selten zu Störungen von außen kommt. Bootsanglern sei deshalb geraten, sich im Kahn sehr ruhig zu verhalten, da ein Kahn Trittgeräusche oder das Herablassen eines Ankers natürlich über große Entfernungen weiter trägt. Man sollte hierbei die gut ausgeprägten Sinne der Fische nicht unterschätzen.

 

Sollte ein Kahn (bspw. bei Hochwasser) den Zugang zur Angelstelle versperren, so darf dieser sachte beiseitegeschoben werden und die meisten Inhaber der Kähne haben sicher auch nichts dagegen, wenn ein Fisch aus dem angelegten Boot heraus ausgedrillt wird, sofern dies nötig ist. Das maßvolle Anfüttern ist im Willersinn erlaubt, beim Angeln auf Weißfische förderlich.

 

Für Gastangler und Mitglieder werden bei Bedarf Leih-Boote

zur Verfügung gestellt, die Preise und Bedingungen entnehmen

sie bitte der entsprechenden Rubrik „Boote und Kähne“.

Eine Motorisierung der Boote ist nicht erlaubt, d.h. die Fortbewegung

sollte mit reiner Muskelkraft und den an den Booten stationierten

Paddeln erfolgen. Das ist gut für die Natur und die Fitness!

 

Bedingungen im absoluten Naturschutzgebiet:

 

Das Zelten und Nächtigen im Naturschutzgebiet ist nicht gestattet.

Wir bitten dies vor Anfrage nach Gastkarten und einer Mitgliedschaft zu beachten.

Das Befahren der Waldwege mit motorisierten Fahrzeugen ist nicht gestattet,

Ausnahmen gelten für den Forstbetrieb und für Gewässerwarte

des ASV Maximiliansau, während der Arbeitseinsätze.